Programm der 12. Potsdamer Schlössernacht am 21. August 2010

Spielorte


Bildergalerie Neues Palais - Schlosstheater Römische Bäder - Viridarium
Botaniktor Neues Palais - Gartenseite Schloss Charlottenhof - Dichterhain
Felsentor Nordischer Garten Schloss Charlottenhof - Arkaden
Freundschaftstempel Orangerie - Jubiläumsterrassen Schloss Sanssouci - Ehrenhof
Friedenskirche Orangerie - Pflanzenhalle Schloss Sanssouci - Wachtreppe
Hippodrom Oranierrondell Schloss Sanssouci - Weinbergterrassen
Historische Mühle Paradiesgarten Sizilianischer Garten
Lindenavenue Römische Bäder - Maschinenteich Führungen
Mopke Römische Bäde - Arkaden Programmheft-Bestellung

Bildergalerie

KindertanztheaterPassepartout - Bildergeschichten, eine Geschichte in Bildern. Was erzählen uns die Gemälde des Königs? Friedrich der Große war nicht nur ein leidenschaftlicher Sammler, er hat auch - wie alle Fürsten seiner Zeit - viele Gemälde in Auftrag gegeben. Portraits von Menschen, die ihm lieb und teuer waren, Momentaufnahmen von Gartenfesten und wichtigen Ereignissen.

Das KinderTanzTheater Berlin-Brandenburg spürt den Geschichten hinter den Gemälden nach und entführt auf eine Reise durch die Bildergalerie des Königs.

Das Ensemble wurde von der Tänzerin und Choreographin Friederike Nebel 1995 gegründet und widmet sich ganz dem Tanztheater mit historischen Themenschwerpunkten. Es ist mit seinen eigens für die Gruppe geschriebenen Stücken regelmäßiger Gast in den Schlössern von Berlin und Brandenburg bis Bayreuth. Alle Mitglieder werden in der angeschlossenen Schule für Darstellende Kunst in den Kavalierhäusern des Schlosses Königs Wusterhausen ausgebildet.Ensemble Historischer Tanz Berlin

Die in den Metamorphosen von Ovid so anrührend beschriebene Geschichte des Bildhauers Pygmalion, der kein Auge für reale Frauen mehr hat, da er sich in die vollkommene, von ihm selbst geschaffene Statue so verliebt, dass die Götter ein Einsehen haben und Venus selbst die Statue zum Leben erweckt, präsentiert das Ensemble Historischer Tanz Berlin UdK unter der Leitung von Jutta Voß in einer prächtigen barocken Bildersprache zur Musik aus der gleichnamigen Oper von J. Ph. Rameau.

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Botaniktor

Berolina-linke Wade

Berolina-linke Wade hat sich den Tänzen und Liedern aus Berlin und Brandenburg verschrieben. Das Ensemble pflegt die lokale und regionale Tradition des gesungenen und getanzten Gassenhauers um 1900, jeschwoft wie anno dunnemals zu Zilles Zeiten: Das Grammophon tönte aus den Berliner Hinterhöfen und sonntags ging es in die märkischen Dörfer zum Tanz.

Erfahren Sie die unterschiedlichen Facetten des Altberliner Schwofs und lassen sich dazu animieren, selbst das Tanzbein zu schwingen - ein Tanzmeister erklärt die entsprechenden Schritte dafür.

maErleben Sie den genialen Violinevirtuose Martin Weiss mit seinem Trio "String Matrix" in einem Konzert im Stil und Geist des legendären Hot Club de France. Martin Weiss besticht sowohl an der Violine als auch an der Gitarre durch Brillanz und großen musikalischen Ideenreichtum. Begleitet wird er von dem erstklassigen Gitarristen Gigi Reinhardt aus dem französischen Elsass und seinem jahrelangen Sideman und musikalischem Partner André Loos am Kontrabass - ein Liveauftritt voller Kraft und tiefer Passion, der berührt und mitten im Herzen Spuren hinterlässt.


Balala

Der Name des Ensembles BALALA bedeutet Kind. Der russische Volksmund weiß dazu folgendes zu berichten: Wenn im tiefen Sibirien ein Junge zur Welt kommt, erhält er an diesem Tag ein Instrument, das ihn lebenslang und überall hin begleiten wird. So haben russische Musiker vor vielen Jahren die Balalaikas, Bajans, Schlaglöffel und den traditionellen Klang auch bis nach Potsdam zum König gebracht. Ihre Musik wird durch die Tausendjahre alte Kultur der Skomorochen geprägt, die in Europa eher als Troubadoure bekannt sind. BALALA erzählen die Volksgeschichten Russlands durch Musik und Gesang. Sie berühren die Herzen und bringen das Publikum zum Tanzen.

 

 

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Felsentor

Jana ReinerLars Grünwoldt

Berühmte Arien und Duette aus der Welt der klassischen Oper, vorgetragen von der Dresdner Sopranistin Jana Reiner und dem Berliner Bariton Lars Grünwoldt: Sie erleben die Gartenszene aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“, den beliebten Schlager „Dunkelrote Rosen bring´ ich schöne Frau“ aus Millöckers Operette "Gasparone", die Arie der Agathe aus Webers „Freischütz“ und Mozarts berühmtestes Duett „La ci darem la mano“ zwischen Zerlina und Don Giovanni. Am Klavier begleitet sie der Berliner Pianist Nico A. Stabel

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Freundschaftstempel

La FabellaPreußische Prinzessinnen - ein Programm des Duos La Fabella (Ulrike Fabienke, Oboe und Helgrid Pippig, Cembalo) mit Anekdoten aus dem Leben der musisch begabten Schwestern Friedrich des Großen, Wilhelmine von Bayreuth und Anna Amalia von Preußen, umrahmt von Kompositionen der Prinzessinnen sowie seiner Majestät Friedrich des Großen. Im Musikzimmer seiner Majestät plaudern zwei Hofdamen über intimste Geheimnisse der Preussischen Prinzessinnen.



 

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Friedenskirche

Johannes Sandner

Der junge Organist und Chorleiter Johannes Sandner ist seit früher Kindheit in vielfältiger Weise musikalisch aktiv. Seit 2009 studiert er Kirchenmusik an der Universität der Künste Berlin. Er ist vielen Potsdamer Gemeinden als Organist verbunden, zudem mit der Leitung der Potsdamer Seniorenkantorei an der Erlöserkirche betraut. An der Woehl-Orgel wird er mit Werken von J.S. Bach, F. Mendelssohn-Bartholdy, C. Franck u.a. den Farbenreichtum der Orgelmusik zum Ausdruck bringen.nach oben!





Hippodrom

La VignaDie Darstellung stilisierter Leidenschaften und seelischer Erregungszustände, von Bewunderung, Liebe, Hass, Verlangen, Freude und Trauer ist ein zentrales Thema der geistlichen und weltlichen Musik des Barocks.

Das Duo La Vigna bietet seinem Publikum spannungsgeladene Interpretationen jener affektreichen Musik, klar und schlank im Klang sowie elegant im Zusammenspiel. Das Repertoire von Theresa Stahl, Blockflöten und Christian Stahl, Laute/Theorbe reicht dabei vom Frühbarock bis zum Empfindsamen Stil mit Werken von Vivaldi, Barsanti, Corelli, Diepart und Uccellini.

 

 

 

 

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Historische Mühle


Andreas Schulte

Friedrich II. - der Große! - und der Müller von Sanssouci

Friedrich der GrosseFriedrich und sein Müller begeistern mit dem "schönsten Nachbarschaftsstreit des 18. Jahrhunderts" seit 1995 die Hörer von Antenne Brandenburg (rbb), sind seit 2002 als "Parbleu!-Tour" unterwegs und haben mit dem Programm „REX UND HOPP“ den Sprung auf die großen Kleinkunstbühnen gewagt. Die Aufführung bezieht ihren einzigartigen Charme aus dem anachronistischen Widerstreit zwischen dem hagestolzen preußischen König und dem im besten Berlinisch daherpolternden Müller - und Friedrichs berühmter Kammerherr Fredersdorff mutiert zum musikalischen Stichwortgeber am Klavier.

"Ist das Elton John, der da singt?" ... kam vor kurzem die Frage, als Andreas Schulte spielte. In der Tat: Was der Musiker stimmlich und klaviertechnisch vorlegt, erinnert stark ans große englische Vorbild - und an dem will er auch gemessen werden. Gecovert werden nach dem Feuerwerk Rhythm & Blues-Nummern und die schönsten Soul- und Jazzklassiker: Marvin Gaye, Bill Withers, Cat Stevens. Und die Seele singt mit ...

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Lindenavenue


Osteseequadrille

Hoftheater KönigswusterhausenNach dem großen Erfolg im Vorjahr präsentiert sich hier erneut Europas größte Friesenpferde-Showgruppe: Die Ostseequadrille. Elegant und majestätisch defilieren die prunkvoll gekleideten Reiter auf ihren lackschwarzen Friesenhengsten und den schneeweißen königlichen Schimmeln und zeigen dem erlauchten Publikum barocke Reitkunst.

Es gehörte zum Zeitvertreib höfischer und bürgerlicher Gesellschaften des Rokoko, bekannte Gemälde oder antike Skulpturen in so genannten Tableaux vivants gemeinsam nachzustellen. Die Inszenierung von Bildern durch lebende Personen findet sich bereits bei den Triumph- und Prozessionszügen der Antike oder den Festumzügen der Renaissance und des Barock. Sie erlebte gegen Ende des 18. Jahrhunderts eine erneute Blüte. Das HofTheater Schloß Königs Wusterhausen lässt subtiles Theaterspiel und Pferdeballett zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen und setzt mit seiner „Kunst des Stillhaltens“ einen bezaubernden Kontrast. Unter der Regie von Friederike Nebel entstehen immer neue, stimmungsvolle Bilder, die kleine Geschichten aus dem galanten Zeitalter erzählen.

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Mopke

lespaceIn l'espace - Ensemble für Barocktanz haben sich 2006 unter der Leitung des Choreographen Milo Pablo Momm sechs Tänzerinnern und Tänzer zusammengefunden, die das Interesse an barockem Ausdruck und historischer Tanztechnik eint. Es möchte Gesellschafts- und Bühnentänze des 17. und 18. Jahrhunderts wieder lebendig und für das heutige Publikum erfahrbar machen. Im Vordergrund stehen Dynamik und Verlebendigung des Tanzes, getragen von reduzierten Rahmenhandlungen. Kostüme der Zeit sind integraler Bestandteil der Produktionen und runden den Gesamteindruck ab.

Zur Musik von Henry Purcell zeigt das Ensemble das barocke Tanzstück „Die Unvernunft der Gefühle“: Müde von der Tagesarbeit, begegnen sich drei Schnitterinnen und drei Schnitter und beginnen ein heiteres Spiel um zaghafte Annäherung, überschäumende Verliebtheit und liebestollen Unverstand. Die Liebenden finden sich – oder auch nicht ...

Als "schön und dumm" bezeichnet Friedrich der Große die neue Maitresse seines Kronprinzen Friedrich Wilhelm. Wilhelmine Encke ist erst 15, als sich der Kronprinz unsterblich in sie verliebt und endlich seine zahllosen Liebschaften mit ausländischen Damen beendet. Und da eine schöne und dumme Maitresse besser ist als eine Spionin, richtet Friedrich der Große der schönen Wilhelmine Encke ein Landhaus in Charlottenburg ein. Hier empfängt sie nicht nur ihren Geliebten, sondern auch zahlreiche Mitglieder der vornehmen Atsumori-QuartettBerliner Gesellschaft sowie Dichter, Architekten und Musiker. Und bei Geplauder, Musik und Tanz beweist Wilhelmine, dass ihre Ausbildung in Paris Früchte trägt! Mit historischen Kostümen und Tänzen der Zeit versetzt das Studio für Historischen Tanz in die farbenprächtige, heitere Welt des Rokoko und lässt große Persönlichkeiten aus der preußischen Geschichte wieder lebendig werden.

Das Atsumori Quartett in der Besetzung Querflöte und Streichertrio konzertiert seit mehreren Jahren im In- und Ausland. Die japanische Flötistin Atsuko Koga studierte an der Musikhochschule “To-ho Gakuen” in Tokio, am “Conservatoire National Supérieure de Musique de Paris” sowie an den Musikhochschulen Köln und München. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und konzertiert als Solistin und Kammermusikerin. Das Repertoire des Ensembles mit Susanne Hofmann – Violine, Ingo Fritz – Viola und Christof Maertens – Violoncello umfasst neben den bekannten Flötenquartetten Mozarts Kompositionen von Bach, Debussy und Dvorak.

ArteTonal-EnsembleDas ArteTonal Ensemble München hat sich vor allem der Kammermusik verschrieben, kann jedoch auch reichhaltige Erfahrung im Orchesterbereich sowie als Solisten aufweisen. Die Besonderheit der Gruppe liegt in der Vielfältigkeit des Repertoires wie auch in der großen Klangvariabilität durch unterschiedlichste Besetzungen. Zur Schlössernacht wird u.a. das Bläserquintett in g-Moll von Franz Danzi, die Fantasie in f-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart und das Divertimento in B-Dur von Joseph Haydn erklingen.proszenium

proszenium, das neugegründete Zentrum für historische Theaterpraxis widmet sich der Erforschung, Erprobung und Vermittlung historischer und traditioneller Aufführungstechniken auf dem Theater, insbesondere aus Barock, Klassik und früher Romantik. Es beschäftigt sich mit einer Vielfalt von Theater- und Bühnenformen des vormodernen, nichtnaturalistischen Theaters wie Oper, Schauspiel, Ballettkomödie, Commedia dell’ arte, Rezitation und Figurentheater.

Zur Schlössernacht werden unter dem Motto „l’amore teatrale“ Szenen des barocken Theaters in opulenten Kostümen und Masken präsentiert. Es erscheinen die Zauberin Armida und der Ritter Rinaldo, Clori und Tirsi - das galante Paar der Rokoko Pastoralen und ein Pulcinellen Paar der venezianischen Commedia dell’ arte.

Potsdamer Rokoko „Plaisir de la cour“ – der Hof und seine feine Gesellschaft weiß Feste zu feiern: All die Vergnügungen vergangener Zeiten, als prunkvolle Kleider und Perücken getragen wurden und höfische Tänze eine Kunst waren, die Fächersprache Signale für das Flirten gab und die Position des Schönheitsflecks eine symbolische Bedeutung hatte, zelebrieren die Mitglieder des Vereins Potsdamer Rokoko

Skaramouche

Das Stelzentheater Skaramouche versetzt mit seinen wunderschönen barocken und Rokokokostümen nicht nur Kinder in Staunen, sondern sorgt auch bei den Großen für leuchtende Augen und das kurzzeitige Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Die beiden Schauspieler Marcelo Pivoto und Vitor Garcia sind die Gründer der Unterhaltungs- und Performancegruppe. Lassen Sie sich von dieser poetischen Darbietung begeistern.

Um 0.30 Uhr findet das traditionelle Feuerwerk statt.

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Neues Palais - Schlosstheater

I ConfidentiiEnsemble I Confidenti mit “Monsieur di Porsugnacco” - Komisches Intermezzo per musica nach Molière. Musik: Ignazio Fiorillo, Regie: David M. Zurbuchen, Locarno

Im Jahr 1748 engagierte Friedrich II. eine kleine italienische Truppe aus zwei Sängern und mehreren Pantomimen für die Aufführung von sogenannten „intermezzi per musica“ im Potsdamer Schlosstheater. Intermezzi waren komische Kammeropern. Ihr Personal und ihre burleske Komik ist ganz dem Stil der Commedia dell´arte verpflichtet, einem Genre, dass sich im 18.Jh. größter Beliebtheit erfreute. Das beweisen die vielen Darstellungen von Arlecchino, Colombina & Co. – auch in Sanssouci sind sie oft zu entdecken. Die Potsdamer Intermezzisten wohnten und spielten in Potsdam, während der Karnevalssaison traten sie einmal in der Woche in Berlin auf. Beliebt war es, Komödien von Molière als Szenario verwenden, sie aber auf ihren Kern, die italienische Posse, zurückzuführen.

Auch dieses Intermezzo folgt einer Idee von Molière. Herr Porsugnacco, ein einfältiger Gutsbesitzer vom Lande, hat sich in die Stadt begeben, um einer vornehmen Dame den Hof zu machen. Am liebsten würde er bei der Gelegenheit noch deren Kammerzofe Perletta vernaschen. Perletta jedoch hat von ihrer Herrin den Auftrag erhalten, den unliebsamen Freier zu vergraulen. Sie erledigt diese Aufgabe meisterhaft: Pöbelnde Gondolieri, ein vermeintlicher Giftmord und Perletta selbst in der Verkleidung eines bärbeißigen Offiziers schrecken den unerfahrenen Freier gründlich von seinem Vorhaben ab. Nun ist für Perletta der Weg frei, sich selbst an Porsugnacco und dessen Vermögen heranzumachen ...

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Neues Palais - Gartenseite

Preußens Kriege, Preußens Frauen
Preussens Kriege, Preussens FrauenFrauen und Krieg - das passt nun gar nicht zusammen. Aber es gibt Anlass, über beides zu reden. Vor 250 Jahren fand die Schlacht von Torgau statt und in das Jahr 2010 fällt der 200. Todestag der sehr beliebten Königin Luise. Sie hatte über ihre Freundin Karoline von Berg Kontakte zu den literarischen Salons. Und hier schließt sich ein Kreis der starken Frauen Preußens. Ein Kreis, zu der auch die Königin Elisabeth Christine gehört, die ungeliebte Frau von Friedrich II. Wie immer wird das Wissenswert-Interessante mit dem Unterhaltenden verbunden, so dass jeder mit Gewinn und Vergnügen am Neuen Palais verweilen kann.

Preußens starke Frauen mit Rainer Scharlowsky, Constance Debus & Compagnie: Initiatoren der legendären Salons in Berlin waren Damen mit hohen Gaben wie Rahel von Varnhagen und Henriette Herz. Sie vermochten mit Witz und Intelligenz Geister und Geistesgrößen zu fesseln. Zu den Gästen zählten Humboldt, Heine, Brentano, Schlegel und viele andere. Rahel von Varnhagen und Henriette Herz waren aber nur Glieder in einer Kette der starken Frauen von Preußen ...

Im Salon mit Bernd Hahnke & Co.: In einer Etüde vermitteln Pantomimen einen Einblick in das Leben und Treiben der Salons. Ging es dort wirklich immer nur um die große Literatur, die philosophischen Fragen, die reinste Moral und die hochgeistige Konversation? „Racker, wollt ihr ewig leben“ mit Burkhart Seidemann & dem Weißen Theater: Die Schlacht von Torgau - sie war die letzte große Schlacht des Schlesischen Krieges, die in letzter Minute eine überaus überraschende Wendung für alle Beteiligten nahm. Aber neben den überraschenden Ergebnissen der Schlacht - interessant sind auch die Antworten auf die Fragen: Wussten Sie, wie Friedrich II in den Krieg zog? Gemeint ist: seine Majestät selbst. Wer und was begleitete ihn? War er wirklich der große Feldherr?

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Nordischer Garten

Incanto Erlebenskunst

Künstlergruppe Incanto Erlebenskunst mit Masken und Kostümen von Marèn Söhnlein: Hier erwachen die alten Mythen und Legenden zum Leben, wenn Titania und Oberon, die Herrscher des Feenreichs, durch ihre Wälder streifen. Sterbliche, die sich dorthin verirren, wird geraten, nicht vom Pfade abzukommen, selbst wenn eine verspielte Fee sie locken sollte.

 

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Orangerie - Jubiläumsterrassen

Ensemble Le Concert RoyalDas Ensemble Le Concert Royal mit „Musik am Brandenburgischen Hof“: Unter der Leitung der Flötistin Frauke Rauterberg erklingen hier die Solokonzerte von Johann Christoph Schultze und Johann Gottlieb Graun sowie das 4. Brandenburgische Konzert von J. S. Bach. Im Winter 1718/19 besuchte Johann Sebastian Bach Berlin und beeindruckte den musikbegeisterten Markgrafen Christian Ludwig zu Brandenburg-Schwedt mit seinem Können. Christian Ludwig bat Bach um einige seiner Kompositionen und erhielt im Frühling 1721 eine Partitur mit den 6 Brandenburgischen Konzerten. Von Johann Christoph Schultze ist bekannt, dass er seit 1768 als Kapellmeister am Döbbelinschen Theater in Berlin tätig war. Zu seinen wenigen überlieferten Kompositionen gehört das Blockflötenkonzert in G-Dur. Johann Gottlieb Graun stand in enger musikalischer Verbindung zu Friedrich dem Großen. Der Kronprinz schätze ihn schon in Ruppin sehr und nahm ihn als Kammermusikus mit nach Rheinsberg. Als König bestellte er ihn in Berlin zum Konzertmeister der Königlichen Kapelle, in der er bis zu seinem Tode wirkte.

Concerto BrandenburgConcerto Brandenburg, 1998 in Berlin gegründet, hat sich in der traditionsreichen und lebendigen Musikkultur Berlins und der Region Brandenburg in nur wenigen Jahren als Institution etabliert. Das Orchester behauptet erfolgreich seine Präsenz und Beliebtheit in der anspruchsvollen regionalen Konzertszene und genießt mittlerweile auch deutschlandweit und international unter Kennern der „Alten Musik“ eine kontinuierlich wachsende Reputation.

Das Ensemble spielt aus Vivaldis „4 Jahreszeiten“ La Primavera - Der Frühling für Solovioline, Streicher und Continuo (Allegro - Adagio - Presto) und L' Estate - Der Sommer für Solovioline, Streicher und Continuo (Allegro - Adagio - Presto) sowie Il Gardinello - Der Goldfink von Antonio Vivaldi für Flauto traverso - Solo, Streicher und Continuo (Allegro - Larghetto cantabile - Allegro).

 

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Orangerie - Pflanzenhalle

HofspielleutBarocke Feenmärchen - die bezauberte Vernunft! Hof-Spielleut mit “Der Orangenbaum und die Biene” von Baronne d´Aulnoy. „...So musste das Liebespaar Orangenbaum und Biene bleiben, bis eines Tages eine Prinzessin in jenem Walde lustwandelte. Der gefiel der Orangenbaum so gut, dass sie ihn in ihren Garten verpflanzen ließ, wohin ihm seine treue Biene folgte..."

Feenmärchen erfreuten sich am Hof großer Beliebtheit. Die Geschichten von Edelmut und Treue, von Tugend und Verrat, Arglist und Zauberei, von dunklen Geheimnissen, Gefahren und Abenteuern und von der großen wahren Liebe und deren Neider und Feinde ziehen die Hofgesellschaft in ihren Bann.

Celectine Sirene
Celeste Sirene
mit “Trionfo Veneziano“. Venedig 1751: Der Komödiendichter Carlo Goldoni kommt mit der Fertigstellung seines neuesten Stückes nicht voran. Kein Wunder, tobt doch in der Lagunenstadt gerade der berüchtigte „Carnevale di Venezia“, Anziehungspunkt für unzählige Vergnügungssüchtige, die aus ganz Europa zu diesem Ereignis frivoler Ausgelassenheit strömen. So entschließt sich Goldoni also, die Arbeit ruhen zu lassen und die werten Besucher höchst selbst mit den venezianischen Vergnügungen vertraut zu machen. Er kann seinem Publikum die bekannte Tänzerin Barberina und die Sängerin Faustina präsentieren.

Leider hat er das Temperament der beiden Damen unterschätzt, und er hat seine liebe Mühe, beim aufkommenden Zickenkampf die Kontrolle über das Geschehen zu behalten.

Das Ensemble zeigt dieses heitere Bühnenspektakel mit Schauspiel, Tanz und Gesang in opulenten barocken Kostümen und Masken.

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Oranierrondell

Silke Lange

Anne Müller

Silke Lange (Akkordeon) und Anne Müller (Violoncello) lernten sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin kennen. Seit fast zehn Jahren verwirklichen sie gemeinsam musikalische Projekte. Dabei liegt hier ihre Aufmerksamkeit auf der klassischen und Neuen Musik, die es für diese besondere Besetzung gibt oder welche sie selbst für ihr Duo arrangieren. Sie spielen Werke von Bach, Haydn, Brahms und Verdi.

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Paradiesgarten

Gundi Anna Schick„Es war einmal ein Königssohn; niemand hatte so viele und so schöne Bücher wie er. Alles was in dieser Welt geschehen war, konnte er darin lesen und in prächtigen Bildern dargestellt sehen. Über jedes Volk und jedes Land konnte er sich Bescheid darin holen. Aber wo der Garten des Paradieses zu finden war, davon stand kein Wort zu lesen; und der, gerade der war es, an den er am meisten dachte...“ So beginnt Hans Christian Andersens Märchen „Der Garten des Paradieses“, das hier von der Schauspielerin Gundi-Anna Schick vorgelesen wird.

 

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Römische Bäder - Maschinenteich

Martin BackhausDer Berliner Baßbariton Martin Backhaus studierte an der UdK Berlin. Danach erhielt er seine Gesangsausbildung u.a. bei dem amerikanischen Bariton George Fortune, Scott Weir und zuletzt bei Fred Nahr.

Er arbeitet freischaffend im Oratorien- und Konzertfach. Schwerpunkt sind die Baß-Partien der großen Oratorien (Matthäus- und Johannespassion, Weihnachtsoratorium, h-moll Messe, Messias, Schöpfung, Mozart-Requiem usw.). Zur Schlössernacht trägt der Sänger die schönsten italienische Arien und Lieder vor.

 

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Römische Bäder- Arkaden

Elke Steltner„... Aufsteigt der Strahl und fallend gießt er voll der Marmorschale Rund, die, sich verschleiernd, überfließt in einer zweiten Schale Grund..." Wie im berühmten Gedicht über die „Römischen Brunnen" von Conrad Ferdinand Meyer lässt die Harfenistin Elke Steltner ihre Töne perlen und verzaubert jeweils 50 Gäste mit rauschenden Klangkaskaden aus Barock und Romantik auf der großen Konzertharfe.




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Römische Bäder - Viridarium

Klaus Büstrin

Im intimen Gartenhof des Viridariums lädt der Potsdamer Klaus Büstrin unter dem Motto "Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen - Die Italiensehnsucht der Deutschen" zu einer Lesung ein.


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Schloss Charlottenhof - Dichterhain

Lingua CantatEnsemble Lingua Cantat mit „Frauen in Weimar – Dichtung und Wahrheit“: Charlotte von Stein, Christiane Vulpius, Charlotte von Lengenfeld, Bettine Brentano – Frauen um Goethe und Schiller. Sie schreiben und kochen und tratschen unbarmherzig übereinander. Sie sind Geliebte, Muse oder Küchenschatz und lebendige Vorbilder für Mignon und das Heideröslein, Maria und Elisabeth – Goethes und Schillers Frauen- und Mädchengestalten in Lyrik und Drama.

Die beiden Schauspielerinnen Claudia Maria Franck und Birgit Reibel wechseln vom Weimarer Weibertratsch aus Briefen und Tagebüchern in klassische Frauenrollen der großen Dichter und  rezitieren aus Schillers und Goethes Balladen und Gedichten. Kommentierend und kontrastierend zu den Texten steht Musik des 18. und 19. Jahrhunderts, live gespielt von zwei Musikerinnen.

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Schloss Charlottenhof - Arkaden

Trio Serenada


Das Trio Serenada gründete sich 2005 in Potsdam. Seine Musiker kommen aus der ehemaligen Sowjetunion und sind Absolventen hoch angesehener Konservatorien. Sie blicken auf eine lange Karriere in Orchestern und als Solokünstler zurück. Olga und Alexandr Babenko (Geige) und Mikhail Ganevskiy (Cello) spielen Werke von J. S. Bach, Luigi Boccherini, Antonio Vivaldi, G.F. Telemann und J.J Quantz.

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Schloss Sanssouci - Ehrenhof

Einfach Klassik

Das ungewöhnliche Bläser-Trio EINFACH KLASSIK wurde 2007 gegründet. Die drei professionelle Holzblas-instrumentalistinnen Jeannine Lungwitz (Flöte), Kathrin Goschenhofer (Oboe) und Adi Sharon (Fagott, Arrangements) bezaubern mit besonderem Klang und abwechslungsreichen Stücken von Barock über Klassik bis zur Romantik.

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Schloss Sanssouci - Wachtreppe

Arvid KleinschmidtArvid Kleinschmidt wurde 1987 in Berlin geboren. In seinem Elternhaus  - Vater Ralf Kleinschmidt ist Mitbegründer des Kindermusiktheaters „Ulf und Zwulf“ – kam er schon frühzeitig mit Musik in Berührung. Seit 2009 studiert er an der Universität der Künste Berlin. Öffentliche Auftritte u.a. beim “Tag der offenen Tür” im Bundeskanzleramt Berlin, auf dem Weltkindertag, beim Jugendevent “Prora 2006” auf Rügen oder zum “Fest der Sinne” im Schloss Biesdorf profilierten seine Erfahrungen als Pianist. Darüber hinaus stand er mit dem Kindermusiktheater „Ulf und Zwulf“ in einem Programm für Erwachsene mehrmals auf der Bühne.




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Schloss Sanssouci - Weinbergterrassen

Wiener Masken- und MusiktheaterDer Hofstaat ist unterwegs! Begegnen Sie dem Wiener Masken- und Musiktheater. Zauberhafte Barockgestalten, ihre Poesie getränkt im Wiener Schmäh, das höfisch humorvolle Flair des Fürsten von Blunkenstein und seinem gepuderten und parfümierten Gefolge sind die prachtvollste Belustigung. Lassen Sie sich ein auf ein fürstliches Vergnügen und erleben Einblicke in die amüsanten und pikanten Lebens- und Liebesgeschichten der Comtesse Marianderl. Für  standesgemäße Musik ist der letzte überlebende Hofgeiger Hudlitschek zuständig. Erweisen Sie unter strenger Aufsicht und in Beachtung höfischen Benehmens dem riesigen Barockkönig Camerloi I. ihre Verehrung.

Costum

 

 

Die Gruppe Costumi aus Bielefeld wird mit ihren außergewöhnlichen Kostümkreationen von Horst Raack begeistern! Der Gewinner des venezianischen Karnevals 2009, ausgezeichnet mit dem 1. Preis für „La maschera più bella“, präsentiert seine Kostüme im Stil der Chinoiserie, angelehnt an die Asienmode des 18. Jahrhunderts. Lassen Sie sich von diesen einzigartigen Kreationen verzaubern und auf fantasievolle Weise in eine längst vergangene Zeit entführen!

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Sizilianischer Garten

Viola Livera2010 unterstützen die Besucher der Schlössernacht mit dem Ticketerwerb die Restaurierung kostbaren Skulpturenschmucks im Sizilianischen Garten. Vier Balustradenskulpturen und zwei Figurengruppen der Seelöwenfontäne sollen 2011 bzw. 2013 restauriert an ihren Ort zurückkehren. Die zwei Skulpturengruppen zeigen Najaden, die auf Löwen reiten. Eduard Stützel (1806–1877) und Alexander Gilli (1842–1880) führten sie 1858–1862 nach einem Modell von Julius Franz (1824–1887) in Carrara Marmor aus.

Die Schauspielerin Viola Livera wird zur Schlössernacht über die Najaden, die Seelöwenfontäne und den Sizilianischen Garten erzählen.

 

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Führungen

Wie in den Vorjahren erhalten die Besucher der Schlössernacht bis in die Nacht hinein die Möglichkeit, an verschiedenen Führungen teilzunehmen.

Dampfmaschinenhaus – MOSCHEE (1841-1843)

Ließ Friedrich Wilhelm IV. seinem Architekten Ludwig Persius beim privaten Villenbau noch weitgehend freie Hand, so konnte er dessen strenge, auf die Verwendung sparsamer Formen bedachte Architekturauffassung beim Industriebau keinesfalls akzeptieren. Der König, dem die Konfrontation mit der Realität verhasst war, wünschte sich ein malerisches Gewand. Von Persius geschickt inszeniert und im Wasser gespiegelt ist dieser pittoreske Bau im orientalischen Outfit nicht nur optisch von unvergleichlichem Reiz, sondern galt damals auch als ein technisches Wunderwerk – dank der zweizylindrigen Dampfmaschine (81,4 PS) von August Borsig war ein beinahe hundert Jahre altes Projekt Wirklichkeit geworden, an dem Friedrich II. noch gescheitert war: die dauerhafte Belebung der zahlreichen wasserspielenden Fontänen im Park Sanssouci.

21.08.2010, 17-22 Uhr, nur mit Führung: 17:00 /17:30 /18:00 /18:30 /19:00 /19:30 /20:00 /20:30 /21:00 /21:30


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Seit dem 22.03.2010 können auf dieser Seite die offiziellen Programmhefte bestellt werden. Sie kosten 5,00 € zzgl. Versandkosten.
Ab dem 21.06. können die Programmhefte an folgenden MAZ-Geschäftsstellen gekauft werden können:

Pyramide / MAZ Geschäftsstelle
Friedrich-Engels-Straße 24
14473 Potsdam

MAZ Geschäftsstelle
Friedrich-Ebert-Straße 18
14467 Potsdam

Ticketeria im Sterncenter
Nuthestr./Sternstraße
14480 Potsdam

(Stand 13.06. 2010, Änderungen vorbehalten!)