Das Vorabendkonzert

Open Air unterhalb der Jubiläumsterrassen – mit Blick auf die Große Orangerie – Potsdam Sanssouci – 17. August 2012

wird präsentiert durch die Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam

Mittebrandeburgische Sparkasse

 

Das musikalische Programm

18:00 Einlass und Sektempfang
20:00 Konzert
  Einführungswerk
Das Orchester hält anlässlich des 300. Geburtstages von
Friedrich II. eine Überraschung bereit
  Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 D-Dur KV 218
  Pause
  Jean Sibelius
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43
22:00 Großes Feuerwerk
und Spaziergang durch den illuminierten Park
.
Solistin Baiba Skride, Violine mehr Infos »
Dirigent: Andris Nelsons mehr Infos »
Orchester:        City of Birmingham Symphony Orchestra mehr Infos »

.

 

 

Der Sitzplan

Hier ist der der Sitzplan für das Vorabendkonzert am 17. August 2012.
Sie können auch das PDF öffnen um die Platznummern zu sehen.

Ticketpreise inklusive Systemgebühr:
rote Kategorie = 62 €
gelbe Kategorie = 52 €

Sitzplan Vorabendkonzert 2010.

 

Das Orchester

City of Birmingham Symphony Orchestra

City of Birmingham Symphony Orchestra

.

Made in Birmingham

Im November 1920 dirigierte Sir Edward Elgar das Eröffnungskonzert des City of Birmingham Symphony Orchestra. In neun Jahrzehnten hat sich das City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO) seitdem zu einem Ensemble von Weltruf mit neunzig Mitgliedern entwickelt, ist aber nach wie vor fest in der Stadt Birmingham verwurzelt. Im November 2010 durften wir unser 90-jähriges Bestehen mit zwei Sonderkonzerten feiern und freuen uns nun auf unsere Hundertjahrfeier 2020.

Elgar war nur der erste große Name, den man mit dem CBSO verbindet. Unter der Leitung von Dirigenten wie Adrian Boult, Andrzej Panufnik and Louis Frémaux wuchs der Ruf des Orchesters stetig. Doch war es die achtzehn Jahre währende Ägide von Sir Simon Rattle, die das CBSO endgültig zu einem Orchester von Weltrang erhob. Es gedieh weiter unter dem finnischen Dirigenten Sakari Oramo, der 1998 Chefdirigent und 1999 Music Director wurde, ein Posten, den er bis 2008 behielt. Im Sommer 2005 wurde die neue Stelle eines Assistant Conductor für Michael Seal geschaffen, der diese Tätigkeit mit einer Karriere als Violinist beim CBSO verbindet, und wir freuen uns, seine neue Position als Associate Conductor verkünden zu dürfen. Im September 2008 wurde, ganz in der Tradition, herausragende junge Dirigenten ans CBSO zu holen, der 31-jährige Lette Andris Nelsons zum Music Director ernannt. Von Anfang an erhielt er international höchstes Lob für seine Arbeit. Im Herbst 2010 wurde Edward Gardner als Erster Gastdirigent für einen Zeitraum von drei Jahren berufen.

Das Herz des CBSO schlägt in der Symphony Hall, dem akustisch vollkommenen Konzertsaal, der seit seiner Eröffnung 1991 zum Symbol der Wiedergeburt Birminghams wurde. Hier bietet das CBSO einem möglichst großen Publikum eine möglichst breite Palette musikalischer Werke. Dazu gehören das klassische ebenso wie das zeitgenössische Repertoire, für das das Orchester berühmt ist, aber auch die leichtere Muse mit der beliebten Freitagabendreihe, die alles von Film-Themen bis zu Musical-Hits bietet. Hinzu kommen Matinéen, Schul- und Familienkonzerte, durch die das CBSO für jeden Geschmack etwas bereithält.

Weltruf

Allerdings spielt das CBSO nicht nur in Birmingham. Das Orchester ist überall in der Welt gefragt. 2010 spielte es in Deutschland, der Schweiz, Österreich, der Tschechischen Republik und in Lettland und kehrte außerdem zu den BBC Proms zurück. Im Januar dieses Jahres absolvierte es eine Konzerttournee mit sieben Konzerten in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Spanien.

Das Orchester arbeitet mit verschiedenen Labeln weiter an seiner ansehnlichen Diskographie. Unter Sir Simon Rattle und Sakari Oramo nahm es einige preisgekrönte CDs auf, darunter die Klavierkonzerte von Saint-Saëns mit dem Solisten Stephen Hough, die 2002 mit einem Gramophone Award als CD des Jahres ausgezeichnet wurden und kürzlich die prestigeträchtige Gold Disc Record der Gramophone Awards für die beliebteste Einspielung der vergangenen dreißig Jahre erhielten. Im Juni 2009 erschien die erste CD des CBSO unter seinem Music Director Andris Nelsons mit Werken von Tschaikowsky. Dies markierte den Beginn einer andauernden Partnerschaft mit dem führenden unabhängigen deutschen Plattenlabel Orfeo. Vier weitere Orfeo-CDs wurden bis jetzt veröffentlicht: Richard Strauss’ Rosenkavalier-Suite und Ein Heldenleben; Strawinskys Feuervogel und die Psalmensymphonie; Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 und Romeo und Julia, sowie Strauss’ Alpensinfonie und Salomes Tanz. Im Januar 2010 wurde das CBSO zusammen mit dem Hallé-Orchester bei den South Bank Show Awards mit dem Classical Music Award für einen gemeinsamen Nielsen-Zyklus ausgezeichnet.

In der Gemeinschaft

Das CBSO Centre, der Verwaltungssitz und die Probestätte in der Berkley Street in Birmingham, fungiert gleichzeitig als kleiner Konzertsaal. Das Zentrum wurde 2008 als Lernstätte eingerichtet und beherbergt viele der Ignite-Angebote des CBSO, des Programms zur Zuschauergewinnung und Gemeindearbeit. Hier ist die Birmingham Contemporary Music Group zu Hause, es gibt eine blühende Reihe mit zeitgenössischem Jazz wie auch Centre Stage – eine Serie zwangloser Kammermusikkonzerte, die von den Musikern des CBSO geplant und aufgeführt werden. 2008 feierte das CBSO Centre sein 10-jähriges Jubiläum.

Unter dem Banner von Ignite koordiniert das Bildungsprogramm des CBSO ein umfangreiches Angebot für Schulen und Gemeinden in den westlichen Midlands. Die Projekte können groß sein wie das CBSO Youth Orchestra – ein vollständiges Symphonieorchester für die besten jungen Musiker der Region zwischen 14 und 21, das zweimal im Jahr in der Symphony Hall mit den Dirigenten des CBSO auftritt und inoffiziell als „nationales Jugendorchester der Midlands” gilt. Oder sie sind klein und kompakt wie Roadshow, ein Programm, bei dem Gruppen von CBSO-Musikern in die Schulen gehen. All das trägt entscheidend dazu bei, die Musik des CBSO möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Das gesamte Bildungsprogramm das CBSO ist eines der umfangreichsten und ehrgeizigsten in Europa.

Mit lauter Stimme

Die Familie aus fünf „unbezahlten Profi-Chören” spielt in der Amateurmusik der Midlands eine zentrale Rolle. Es gibt einen Erwachsenenchor, einen Kinderchor, zwei Jugendchöre (einen mit Aufnahmeprüfung und einen ohne) und einen Knabenchor für Jungen im Stimmbruch, die alle regelmäßig für Konzerte mit dem CBSO und anderen führenden Orchestern und Ensembles engagiert werden. Der Erwachsenenchor sang bei der Eröffnung des Sydney Olympic Arts Festival, spielte Beethovens 9. Symphoniemit den Wiener Philharmonikern unter Sir Simon Rattle ein und reiste in den letzten Jahren nach Hong Kong, Lyon, Grenoble und Kuala Lumpur. Die Jugendchöre haben mit zahlreichen Künstlern von den Berliner Philharmonikern bis Jools Holland und mittels Videotechnologie sogar als Backgroundsänger mit Elvis gesungen!

Das CBSO strebt nach höchster Qualität in der künstlerischen und der Bildungsarbeit, setzt sich für die Menschen in Birmingham, den West Midlands und ganz Großbritannien ein und bietet einem großen Publikum ein breites und ehrgeiziges Repertoire.

 

Die Solistin

Baiba Skride, ViolineZoltán Kocsis

Die Solistin

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit. Sie spielte bereits mit Orchestern von Weltrang wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem London Philharmonic Orchestra und dem Tonhalle-Orchester Zürich, um nur einige zu nennen. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Paavo und Neeme Järvi, Kirill und Vasily Petrenko, Simone Young, Donald Runnicles, Mario Venzago, Thierry Fischer sowie Andris Nelsons, Cornelius Meister, Jakub Hrůša und Mikko Franck.

In der vergangenen Saison gastierte Baiba Skride erstmalig bei den Berliner Philharmonikern und Wiener Symphonikern und gab ein umjubeltes Konzert beim „Geigen-Gipfel“ des Festspielhauses Baden-Baden mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Constantinos Carydis. Über ihre Interpretation des Beethoven Violinkonzertes schrieb die Presse: „Solistin und Orchester zusammen gelang etwas sehr Seltenes: der Schein des ersten Mals, als habe man dieses Konzert noch nie zuvor gehört.“

In der Saison 2011/12 debütiert Baiba Skride beim Cleveland Orchestra und ist neben Konzerten mit dem Radio-Symphonieorchester Wien, der Staatskapelle Weimar, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich und den Essener Philharmonikern zum wiederholten Male auch mit dem Philharmonia Orchestra und dem City of Birmingham Symphony Orchestra zu hören.

Zunehmend widmet sich Baiba Skride auch der zeitgenössischen Musik. Mit ihrer Schwester und langjährigen Kammermusikpartnerin Lauma Skride spielt sie 11/12 die Weltpremiere des für die beiden Skrides komponierten Doppelkonzerts für Violine und Klavier des dänischen Komponisten Hans Abrahamsen mit dem Royal Danish Orchestra sowie mit dem Swedish Chamber Orchestra. Daneben geben Baiba und Lauma Skride zahlreiche Duo- und Trio-Konzerte, letztere mit der Cellistin Tanja Tetzlaff und dem Cellisten Julian Steckel.

Die Diskographie von Baiba Skride wurde kürzlich um eine Einspielung des Brahms-Konzertes mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Sakari Oramo für ORFEO erweitert, die zusammen mit der Aufnahme der Joseph Joachimschen Bearbeitungen der Ungarischen Tänze von Brahms für Violine und Klavier, begleitet von Lauma Skride, erhältlich ist. Außerdem erschienen bei Sony bisher ein Duoalbum mit Lauma Skride, ein Soloalbum mit Werken von Bach, Ysaye und Bartok sowie drei CDs mit Einspielungen von Violinkonzerten von Mozart, Schubert, Michael Haydn, Tschaikowski, Schostakowitsch und Janacek.

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel.

Seit  November 2010 spielt sie die Stradivari ‘’Ex Baron Feilitzsch’’ von 1734, eine großzügi-ge Leihgabe von Gidon Kremer.


.

 

 

Der Dirigent

Andris Nelsons

Der Dirigent

Andris Nelsons ist einer der gefragtesten jungen Dirigenten in der internationalen Musikszene, der sowohl an den Opern- als auch an den Konzerthäusern einen exzellenten Ruf genießt.

In den kommenden Jahren wird er die Zusammenarbeit mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, Het Koninklijk Concertgebouworkest, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Staatskapelle Berlin, dem Boston Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra und dem Tonhalle-Orchester Zürich fortsetzen. Kürzlich ist er während einer Tournee mit den Wiener Philharmonikern zum ersten Mal in Japan aufgetreten. Diese Saison wird er beim Gewandhausorchester Leipzig debütieren.

Andris Nelsons ist regelmäßig am Royal Opera House Covent Garden, an der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper und der Deutschen Staatsoper zu Gast. Im Sommer 2011 kehrte er zu den Bayreuther Festspielen zurück und übernahm erneut die musikalische Leitung von „Lohengrin“, einer Inszenierung von Hans Neuenfels. 2012 wird er ebenfalls in Bayreuth dirigieren.

Nelsons ist seit 2008 Music Director des City of Birmingham Symphony Orchestra und hat für seine bisherigen Saisons höchstes Lob erhalten. Mit dem CBSO unternimmt er weltweit ausgedehnte Tourneen mit regelmäßigen Auftritten bei Sommerfestivals wie dem Lucerne Festival, den BBC Proms und den Berliner Festspielen. Außerdem besteht eine produktive Kooperation mit Orfeo International: Nelsons und das CBSO arbeiten an einer kompletten Einspielung der orchestralen Werke von Tschaikowsky und Richard Strauss. Über ihre erste CD mit Kompositionen von Strauss schrieb die Times, es sei eine der „kostbarsten und raffiniertesten Wiedergaben von ‚Ein Heldenleben’, die es je auf CD gegeben hat“. Weitere Aufnahmen mit Werken von Strawinsky, Schostakowitsch und Mahler sind in der Planung. Über die Hälfte der bisherigen Einspielungen von Andris Nelsons wurde mit einem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet. Für audiovisuelle Aufnahmen besteht ein Exklusivvertrag mit der Unitel GmbH.

1978 in Riga geboren, wuchs Andris Nelsons als Kind einer Musikerfamilie auf und begann seine Karriere als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper, außerdem erhielt er diverse Preise als Sänger. 2001 wurde er mit dem renommierten Großen Lettischen Musikpreis für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Im selben Jahr schloss er sein Studium in Riga ab und ging nach St. Petersburg, um dort bei Professor Alexander Titov seine Ausbildung fortzusetzen. Seit 2002 studiert er privat bei Mariss Jansons und beendete 2009 seine Tätigkeit als Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Von 2003 bis 2007 war er Music Director der Lettischen Staatsoper.

 

.

Stand vom 01.11.2011, Änderungen vorbehalten!